Wie wir zu Kirschlorbeer Genolia gekommen sind, Teil 1

Es ist noch gar nicht lange her, da haben wir eine Lebensbaumhecke, nämlich“ thuja occidentalis“ in der Länge von ca 50 Metern „umgelegt“, was eine sehr schweißtreibende Arbeit war. Die Hecke hatte ca ein Alter von fast 20 Jahren und war wirklich nicht mehr schön anzusehen.

Blüte im Mai Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche

Blüte im Mai Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche

Die Thujahecke war bei der Neuanpflanzung auch auf Wunsch unseres Nachbarn ganz nah an einen Maschendrahtzaun gesetzt worden und es sah anfänglich auch alles sehr schön aus, auf seiner Seite wollte der Nachbar sich um den Schnitt der Hecke kümmern. In den ersten Jahren ging alles gut, der Nachbar wurde jedoch älter und konnte sich plötzlich  an seine Worte von damals nicht mehr erinnern, mit anderen Worten, die Hecke war jetzt im Weg und konnte nicht mehr vernünftig gepflegt werden, in der Höhe hatte Sie fast 4 Meter erreicht und auch die Breite war an die 2 Meter, die Zweige wuchsen natürlich mittlerweile auch in den Nachbargarten. Fotos von damals und wie das alles optisch aussah geben die nachfolgenden Bilder wieder.

 

Thuja-Hecke, ca 4 Meter hoch und 2 Meter breit kurz vor dem Beseitigen und Setzen eines Sichtschutzzaunes

Thuja-Hecke, ca 4 Meter hoch und 2 Meter breit kurz vor dem Beseitigen und Setzen eines Sichtschutzzaunes

Einige Thuja-Pflanzen stehen noch, man kann die ehemalige Größe dieser Hecke noch gut erkennen

Einige Thuja-Pflanzen stehen noch, man kann die ehemalige Größe dieser Hecke noch gut erkennen

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Thujahecke nun entfernt war und dem gemieteten großen Schredder anheimfiel, standen wir vor der wichtigen Frage, was jetzt neu pflanzen, oder überhaupt wieder etwas pflanzen?

Wir entschieden uns für einen Lamellenzaun, richtiger gesagt für einen Bogenbretterzaun, der ist nicht total geschlossen, sondern man kann schräg hindurch schauen.

Leider muss ich an dieser Stelle zugeben, dass uns der gesamte Zaun mit der Zeit auch nicht mehr gefiel und so begab ich mich wieder auf die Recherche in Sachen Pflanzen und Sichtschutz im Garten.

Entfernen der großen Wurzel-Stubben der Thuja Lebensbaumhecke und Setzen eines Lamellenzauns.

Entfernen der großen Wurzel-Stubben der Thuja Lebensbaumhecke und Setzen eines Lamellenzauns.

Zufällig las ich einen Artikel über den Kirschlorbeer Genolia, lateinisch Prunus Laurocerasus Genolia und diese Neuzüchtung aus der Schweiz begann mich zu interessieren.

Ursprünglich hatten wir nicht vor, wieder einen Kirschlorbeer als Sichtschutz zu pflanzen, denn auf unserer Terrasse hatten wir vor Jahren bereits 10 Meter mit dem Kirschlorbeer Prunus Caucasia gepflanzt und ich wusste aus Erfahrung, wie schnell und mächtig diese Pflanzen wachsen können und man muss sie dann regelmäßig schneiden, wenn man sie in Form halten möchte.

Eine Prunus Caucasia Hecke auf einer Länge von 50 – 60 Metern wollte ich mir nicht antun, aber es gab ja noch den Kirschlorbeer GENOLIA und so trug ich alle wichtigen Informationen zu dieser Neuzüchtung zusammen.

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2 Kommentare

  1. Hallo,

    bin auch gerade dabei mich mit Kirschlorbeer auseinanderzusetzen.
    Hat die Genolia denn wirklich weniger Beeren als andere Sorten?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    • Guten Abend,

      danke für Ihren Kommentar und Ihre Frage.
      Weniger Beeren als andere Sorten?

      Nein, das glaube ich nicht, wir haben noch die Sorte „Caucasia“ im Garten auch als Sichtschutz, da kann ich keinen großen Unterschied feststellen.
      Eigentlich sollte man sich darüber freuen, wir hatten im letzten Jahr eine schöne Blüte und viele Beeren an einigen Pflanzen.

      Dies ist auch ein sicheres Indiz, dass die Pflanze auf dem Grundstück gut angewachsen ist und sich rundum „wohlfühlt“.

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