Kirschlorbeer Hecke

 

Kirschlorbeerhecke kann mehr als schick aussehen

Kirschlorbeer ist in jeder Art eine beeindruckende Pflanze, die sich vor allem zur Gestaltung von Hecken eignet. Aber auch als Solitärpflanze ist der fast immergrüne Busch gut geeignet. Sein dichter Wuchs bringt viele Vorteile mit sich und macht den Einsatz in Gärten und bei Einfamilienhäusern interessant. Der Einsatzzweck ist vielfältig. Die blickdichten und hohen Sträucher bieten selbst in den meisten Wintern einen optimalen Schutz vor fremden Blicken.

 

kirschlorbeer-Hecke, 2 Meter hoch, 1

Kirschlorbeer der Sorte Genolia als schmal wachsende Hecke mit Sichtschutz zum Nachbargrundstück

Kirschlorbeer als Grundstücksabgrenzung und Sichtschutz

In erster Linie wird der Strauch als Hecke zur Abgrenzung des Grundstücks verwendet. Es gibt kaum eine vergleichbare Pflanze, die so genügsam, schnellwüchsig und attraktiv ist, wie der Kirschlorbeer. Eine Kirschlorbeerhecke wächst sehr schnell und dicht. Dahinter bleibt nicht nur die Privatsphäre gewahrt, die Hecke bietet sogar einen kleinen Schallschutz, wenn  sie entsprechend dicht verzweigt ist. Die hohe Hecke, die über drei Meter werden kann, ist als Abgrenzung zu Straßen und den Nachbarn geradezu ideal.

Bei der Verwendung als Grenzbepflanzung sollten Gartenbesitzer aber die ortsüblichen Vorschriften beachten, die je nach Bundesland und Gemeinde unterschiedlich sein können. In den meisten Gebieten wird bei einer Heckenhöhe von zwei Metern ein Pflanzabstand von einem halben Meter zur Grenze gefordert. Wird die Hecke höher, ist auch ein größerer Abstand gefordert. Hier sollten sich Gartenbesitzer vor dem Anbau gut informieren, um Nachbarschaftsstreit zu vermeiden.

 

Kirschlorbeer-Hecke, 2 Meter hoch, 2

Einer der großen Vorteile der Lorbeerkirsche ist das immergrüne Blätterkleid, blickdichter Sichtschutz zu jeder Jahreszeit.

Hecken müssen aber nicht nur zum Nachbargrundstück entstehen. Große Gärten und Grundstücke können optimal mit den Pflanzen eingeteilt werden.

Kirschlorbeer als Solitärpflanze

Es muss nicht unbedingt die Kirschlorbeerhecke sein. Auch als Solitärpflanze ist die Pflanze sehr dekorativ und bietet im Hochsommer ein schattiges Plätzchen. Die saftig-grünen Blätter und der dichte Wuchs sind ein toller Blickfang und ein ansehnlicher Schmuck. Dabei ist aber zu beachten, dass die Pflanze zur Selbstaussaat neigt. Wer nicht regelmäßig mäht, wird den Kirschlorbeer schnell im ganzen Garten haben. Mit dem richtigen Schnitt kann aus dem Busch auch leicht eine Säule, ein Quader oder eine Kugel werden, die besonders attraktiv wirken.

Auf großen Grundstücken mit Baumbestand eignet sich der Strauch auch wunderbar als Unterpflanzung, wenn er regelmäßig geschnitten wird. Das dichte Blattwerk stellt einen guten Kontrast zu hohen Bäumen dar. Der Schatten unter Bäumen macht dem Kirschlorbeer nichts aus, denn er gedeiht überall.

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